Samstag, 6. Juni 2009
Christianes Inspiration
Maybe Thaye Dorje and Ogyen Trinley fullfill the function of Karmapa. There could be just one of them, who is the 17th Karmapa in the hierarchy of the lineage. And Karmapa will decide when the right moment is to reveal himself. But maybe until this moment is no need to take sides.
Wünsche für Karma Goen
München und die MOS
Aber ich habe ja nicht locker gelassen. Ich wollte eine Entscheidung, ob ich es versuchen soll.
Also war die Frage, ob ich es versuchen soll? Diese Antwort war positiv. Der Versuch war positiv. Positiv war nicht sehr gut. Bei sehr gut fließen die Sachen von selber. Bei positiv schaffte die Konzentration auf meinen Wunsch eine Lücke der Möglichkeiten.
Das ist immer bezogen auf die Frage in Bezug auf die Entwicklung der Schüler. Das ist plausibel. Eigentlich sehe ich es auch so und es war mein erstes Gefühl.
"du weißt ja das München ein ziemliches Fiasko war. Jetzt sitze ich wieder in Berlin mit 4000 Euro Schulden für eine Wohnung in München, die ich nie nutzen kann und ich war doch soooo glüklich endlich aus Berlin rauszukommen. Ich war hier die letzten Jahre sehr einsam."
"Im Detail würde das den Rahmen sprengen, aber das Ganze war wiedermal eine echte Piri-Story. Eine Tragik-Komödie ersten Ranges! In ein paar Jahren ist es auch bestimmt eine von meinen Lieblings-Stories. Aber im Moment bin ich noch in der akuten Trauer-Phase. Diesen Schmerz will ich auch nicht gleich wegkriegen :-)
Ich glaube es ist wichtig erstmal ganz in diesem Gefühl zu sein. Es beobachten, und doch zu wissen dass ich das nicht bin und das mich dieses Gefühl nie einnehmen wird. Eigentlich ein schönes Gefühl, aber trotzdem ist die Trauer da und ich heule Nächte durch."
"Lieber Lama eine Frage treibt mich aber wirklich um. Was war das mit dem Mo?! Hattest du nicht ein Mo geworfen, dass "gesagt" hat , dass München positv laufen wird? Natürlich kann man jetzt irgendwie sagen, eigentlich war es ja positiv da es mir die Distanz zu meinen Störgefühlen nochmal deutlich gemacht hat.
Aber ist diese Interpretation nicht sehr gewollt. Sagen wir mal zu philosopisch. Ein Mo bedeutet doch "ja" oder "nein". Heißt "positiv" nicht "ja"?"
...
vielen vielen Dank für Deine genaue Erklärung.
Dass München ein wichtiger Versuch war, konnte ich auch gleich so gefühlsmäßig einordnen. Aber formulierbar wurde es erst für mich sofort nachdem ich meine eMail an Dich geschrieben hatte - aber noch vor Deiner
Antwort :-)
Der Versuch war für meine Entwicklung bestimmt positiv.
Ich habe versucht, meinen Traum zu verwirklichen, und bin dabei bis an den Punkt gegangen, wo es in diesem Moment nicht mehr weiterging. Jetzt kann ich mir wenigstens sagen, dass ich es versucht habe.
Positiv ist bestimmt auch, dass meine Sicherheit jetzt viel größer ist als vorher, dass ich Störgefühle wie Enttäuschung, Trauer und Schmerz auch sehr schnell wieder loslassen kann.
Und ich habe so stark wie selten gefühlt, dass die Buddhas immer da sind. Ich hatte so totales Glück im Unglück. Noch hatte ich in Berlin offiziell keine Anträge beim Sozialamt gekündigt. Darum konnte ich noch zurück. Ein paar Tage später, wenn ich die Anträge gekündigt hätte, dann hätte es kein Zurück mehr gegeben. Ich hätte auf der Straße gesessen. Ich bin wirklich so dankbar, dass ich gerade noch rechtzeitig gemerkt habe, dass der Münchener Pflegedienst mich ausgetrickst hat. In Wirklichkeit hätten die nur knapp die Hälfte der zugesagten Pflegestunden abgedeckt.
Und ich hatte ein gutes Jahr :-) Jedenfalls viel besser als ohne diesen Traum.
PS: Wenn ich alle meine Energien auf einen bestimmten Punkt oder Wunsch konzentriere, schaffe ich dann immer diese Lücke der Möglichkeiten? Ist das Entstehen immer abhängig davon, wie gut ich meine Energien bündeln und ausrichten kann oder wovon sonst noch?
Zurück in die Höhle... und gehe nicht über Los und ziehe keine 4000€ ein.
Naja vielleicht kommt sie ja später noch???!
Die ersten Tage nach dem Ende, noch in der Schmerzphase, erzählt mir Christiane, eine englische Nonne, irgendwas mit "Udo" sei in der Stadt. Sie hat wohl in Nepal ein Kloster für westliche buddhistische Nonnen gegründet. Sie hat zwölf Jahre lang allein in einer Höhle meditiert. Seid ihrer Kindheit ist sie wohl gesundheitlich schwer angeschlagen. Und dachte darum immer ein Höhlenretreat käme für sie niemals in Frage.
In einem hartem Winter fiel in einer Nacht meterhoch der Schnee. Der Eingang zu ihrer Höhle war zugeschneit. Sie dachte na gut, so werde ich jetzt halt ersticken und sterben. Doch dann beschloß sie doch rauszukommen. Zentimeter für Zentimeter kratzte sie sich durch die meterdicke Schneeschicht. Wie sie das überleben konnte weiß ich auch nicht mehr. Normalerweise hätte sie ersticken müssen.
Und ich dachte wenn die in ihrer Höhle überlebt, dann werde ich wohl in meiner Berliner Höhle überleben. Und ich weiß es ist ein Zeichen das sie gerade diese Geschichte mir zu diesem Zeitpunkt begegnet.
München ade´... scheiden tut weh!
Sehr geehrte Frau ,
ich bin etwas irritiert, dass Sie meine letzte Email auf diese Weise verstanden haben. Ich dachte, ich hätte mich klar genug ausgedrückt. Aber nochmal:
Die Voraussetzung für meine Pläne, nach München zu ziehen, war die Garantie der Vif über eine 24-Stunden-Assistenz mit Vif-Angestellten. Ich hatte von Anfang an erklärt und mehrfach wiederholt, dass ich die Gründung eines eigenen Betriebs nicht anstrebe. Die Auszahlung der Gehälter über ein eigenes Firmenkonto nicht wünsche. Auch nicht für einen begrenzten Zeitraum.
Zuletzt erklärte ich dies, vor Zeugen, beim Runden-Tisch-Gespräch in der Vif, bezüglich der, von einer meiner Assistentinnen, aufgeworfenen Frage nach dem noch nicht geklärten Modus der Gehaltsabrechnung für die einarbeitenden Berliner Assistentinnen.
Ohne mich zu informieren änderte die Vif unsere Absprache und erst auf meine telefonische Anfrage hin, wurde mir mitgeteilt, dass die Vif nur noch bereit ist für 300 Stunden Assistenz durch Vif-Angestellte zu sorgen.
Dies entspricht weitaus weniger als der, von mir benötigten und von der Vif garantierten, Assistenz durch Vif-Angestellte.
Durch diese Art und Weise Absprachen zu ändern besteht für mich keine Vertrauensgrundlage mehr. Das wäre aber Vorraussetzung für mich, für eine sinnvolle weitere Zusammenarbeit.
Darum möchte ich definitiv nicht mehr mit der Vif zusammenarbeiten.
